Bleaching
Bleaching ist das professionelle Aufhellen der Zähne mit einem Gel auf Basis von Wasserstoff- oder Carbamidperoxid. Das Gel dringt in den Zahnschmelz ein und bleicht die eingelagerten Farbstoffe – es wird nichts herausgelöst. Die natürliche Zahnfarbe wird um mehrere Stufen heller, ohne dass Zahnsubstanz abgetragen wird.
Welche Bleaching-Methoden gibt es?
Beim In-Office-Bleaching in der Praxis wird ein höher konzentriertes Gel aufgetragen und mit einer speziellen Lampe aktiviert – in unserer Klinik mit dem Philips-ZOOM!-System. Das Ergebnis ist nach einer Sitzung sichtbar. Beim Home-Bleaching tragen Sie ein schwächeres Gel über individuell angefertigte Schienen zu Hause über ein bis zwei Wochen. Beide Verfahren lassen sich kombinieren.
Warum verfärben sich Zähne?
Äussere Verfärbungen entstehen durch Kaffee, Tee, Rotwein, Nikotin oder stark färbende Lebensmittel und lassen sich teils schon durch Dentalhygiene entfernen. Innere Verfärbungen sitzen im Zahn selbst – durch Alter, Medikamente (etwa Tetrazykline), abgestorbene Zahnnerven oder Fluoridflecken. Hier wirkt nur ein Bleaching.
Wie läuft ein Bleaching ab?
Vor dem Bleaching werden Zähne und Zahnfleisch kontrolliert; Karies und undichte Füllungen müssen vorher behandelt werden. Eine Dentalhygiene entfernt Beläge, damit das Gel gleichmässig wirkt. Das Zahnfleisch wird abgedeckt, dann wird das Gel in mehreren Durchgängen von je etwa 15 Minuten aufgetragen. Die gesamte Sitzung dauert rund 60 bis 90 Minuten.
Wie lange hält das Ergebnis?
Je nach Ernährung und Gewohnheiten bleibt die Aufhellung ein bis drei Jahre erhalten. Kaffee, Tee, Rotwein und Nikotin lassen Zähne schneller nachdunkeln. Eine Auffrischung ist jederzeit möglich. In den ersten 48 Stunden nach dem Bleaching sollte auf färbende Lebensmittel und Getränke verzichtet werden («weisse Diät»).
Welche Risiken gibt es?
Professionelles Bleaching unter zahnärztlicher Kontrolle gilt bei gesunden Zähnen als sicher. Vorübergehende Empfindlichkeit auf Kalt und Warm ist die häufigste Nebenwirkung und klingt nach wenigen Tagen ab. Frei verkäufliche Produkte mit hoher Konzentration oder unpassende Schienen können Zahnfleisch und Schmelz schädigen. Nicht geeignet ist Bleaching in der Schwangerschaft, bei Kindern und bei unbehandelter Karies.
Was hellt sich nicht auf?
Kronen, Veneers, Brücken und Füllungen bestehen aus Keramik oder Kunststoff und verändern ihre Farbe nicht. Sind sie im sichtbaren Bereich, müssen sie nach dem Bleaching gegebenenfalls an die neue Zahnfarbe angepasst werden. Ein einzelner dunkler, wurzelbehandelter Zahn kann mit einem internen Bleaching von innen aufgehellt werden.
Häufige Fragen zu Bleaching
Ist Bleaching schädlich für die Zähne?
Unter zahnärztlicher Kontrolle und bei gesunden Zähnen nicht. Der Zahnschmelz wird nicht abgetragen; die Empfindlichkeit ist vorübergehend.
Wie oft darf man bleachen?
In der Regel genügt eine Auffrischung alle ein bis zwei Jahre. Häufigeres Bleaching ist nicht sinnvoll und kann die Zähne empfindlich machen.
Was kostet ein Bleaching in Basel?
Erkundigen Sie sich bitte über unsere aktuellen Angebote. Derzeit bieten wir Ihnen das Bleaching inkl. Zahnreinigung für 395,- CHF an.
Wie viele Stufen heller werden die Zähne?
Meist zwei bis acht Farbstufen, abhängig von Ausgangsfarbe und Ursache der Verfärbung. Gelbliche Zähne sprechen besser an als gräuliche.
Helfen Bleaching-Zahnpasten oder Hausmittel?
Zahnpasten entfernen nur oberflächliche Beläge. Hausmittel wie Backpulver oder Zitrone greifen den Schmelz an und sind nicht zu empfehlen.
Kann man Bleaching mit Veneers kombinieren?
Ja – zuerst wird gebleacht, dann werden die Veneers passend zur neuen Zahnfarbe angefertigt.
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